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GESCHICHTE

Es begann als Traum....


Die Geschichte des Weltladens Bozen begann mit einer Südamerika-Reise Anfang der achtziger Jahre: Rudi und Martin waren beeindruckt von den einfachen, meist dürftigen Lebensbedingungen, und gleichzeitig berührt von der menschlichen Herzlichkeit, die sie antrafen. In kühlen Abenden im andinischen Hochland zerbrachen sie sich den Kopf über mögliche Auswege aus der Armut. Gedanken und Visionen an einen fairen Tauschhandel, der den Kleinbauern und Handwerkern ein menschenwürdiges Überleben sichert, nahmen Gestalt an.

wurde zur Wirklichkeit …

Der Gedanke ließ sie nicht mehr los, und bald hatten sie eine kleine Gruppe Gleichgesinnter gefunden, die nötigen Verbindungen aufgebaut und ein Lokal der Dompfarre Bozen zu einem wohlwollenden Mietzins gefunden.
Damals noch „Dritte-Welt-Laden“ genannt, wurde 1985 der erste Weltladen in Bozen eröffnet. Von Beginn an bis heute zum großen Teil von der Freiwilligenarbeit und vielen Stammkunden getragen, hat sich der anfängliche „Ramschladen“ zu einem gut gehenden und gut organisierten Geschäft gemausert. Durch den von Architekt Benno Simma konzipierten Umbau im Jahre 2003 hat der Weltladen Bozen auch nach außen hin ein wohlgefälliges und anziehendes Bild bekommen.

breitete sich aus …

Der Weltladen Bozen hat auch einigen Südtiroler Weltläden beim Aufbau mitgeholfen oder andere Weltläden und verschiedene Partnerprojekte finanziell unterstützt. Ebenso hat er maßgeblich zur Gründung der italienischen Import-Organisation des gerechten Handels „CTM-Altromercato“ und zur Ausarbeitung der Richtlinien des gerechten Handels beigetragen.

und lässt uns nicht mehr los !

Heute ist der gerechte Handel keine Vision mehr, sondern Wirklichkeit: gelebte Solidarität mit den noch immer unterdrückten und ausgebeuteten Völkern aus dem Süden. Nicht Almosen, sondern faire Handelsbedingungen. Nicht einfach Konsum, sondern bewusstes Einkaufen. Austausch von Ware, aber auch von Kultur und zwischenmenschlichen Beziehungen. Zufriedene Kunden, aber auch menschenwürdige Bedingungen für die Hersteller.
Der Traum von einer besseren Welt kann jeden Tag ein bisschen weitergelebt werden
 
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